Landkreis Groß-Gerau baut Schulen in den Sommerferien aus
In den Sommerferien 2026 ist an den Schulen im Landkreis Groß-Gerau (Hessen) viel los. Der Kreis nutzt die Zeit, um Reparaturen und Renovierungen zu erledigen. Es werden Räume umgebaut oder anders genutzt. An einer Schule wird zum Beispiel gerade ein Pflegebad eingerichtet.
Weil es immer mehr Schüler und Klassen gibt und der Ganztagsbetrieb mehr Platz braucht, setzt der Kreis auf Container. Insgesamt kosten diese Anlagen rund 1.833.000 Euro. In Biebesheim bekommt die Nibelungenschule zwei neue Unterrichtsräume in einer zweigeschossigen Anlage. In Goddelau werden an der Martin-Niemöller-Schule sieben weitere Räume in den Mietcontainern geschaffen.
Auch in Gernsheim und an der Mittelstufengymnasium Nord werden die bestehenden Containeranlagen aufgestockt, jeweils um vier Unterrichtsräume. An der Goetheschule in Groß-Gerau kommt ein weiterer Raum hinzu, ergänzt durch einen Differenzierungsraum, eine Bibliothek und Arbeitsplätze.
Besondere Projekte gibt es in Ginsheim-Gustavsburg und Worfelden. An der Albert-Schweitzer-Schule wird eine Übergangsmensa mit Küche gebaut. Dort sollen 100 Leute gleichzeitig essen können. Fertig wird die Mensa im November, damit die Mittagsverpflegung für den Ganztag gesichert ist. In Worfelden steht die Ahornschule als Neubau bereit und geht am 10. August in Betrieb.
Zusätzlich wurde in der Sporthalle der Prälat-Diehl-Schule (PDS I) in Groß-Gerau die Beleuchtung auf LED umgestellt. Das Ganze wurde über ein Förderprogramm für den Klimaschutz finanziert.
Landrat Thomas Will dankte dem Gebäudemanagement für die Arbeit. Ziel sei es, dass Lehrer und Schüler nach den Ferien die bestmöglichen Bedingungen vorfinden.