Rostock: Streit mit Küchenmesser im Hauptbahnhof
Im Hauptbahnhof von Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) kam es heute Morgen gegen 04:10 Uhr zu einem heftigen Streit. Ein Mitarbeiter der DB Sicherheit bemerkte die Situation und rief sofort die Bundespolizei, weil eine Person einen Reisenden mit einem Messer bedroht haben soll.
Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen fing alles mit einem Wortgefecht zwischen einer 59-jährigen Frau und einem 33-jährigen Mann an. Die Situation eskalierte schnell. Der Mann soll die Frau zu Boden gestoßen und ihr gegen den Kopf geschlagen haben. Daraufhin reagierte die Frau: Sie zog ein Küchenmesser und bedrohte den Mann damit.
Die Beamten der Bundespolizei waren schnell vor Ort. Sie nahmen das Küchenmesser an sich und stellten die Identitäten beider Menschen fest. Für die 59-Jährige gab es ein zusätzliches Problem: Sie hat ein Hausverbot für den Bahnhof. Deshalb erstatteten die Polizisten gegen sie auch eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs.
Nachdem die Beamten alle notwendigen Maßnahmen abgeschlossen hatten, konnten beide Menschen wieder entlassen werden. Die Bundespolizei hat nun Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung eingeleitet.
Ob und inwieweit sich die beiden Beteiligten strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Rostock – zur Originalmeldung