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Drogenfund am Hauptbahnhof Rostock nach Großkontrolle

Die Polizei hat am Rostocker Hauptbahnhof eine große Razzia gegen Gewaltkriminalität durchgeführt. Dabei flog ein Mann mit einer beachtlichen Menge Drogen auf.

Die Bundespolizei, die Landespolizei und der kommunale Ordnungsdienst haben am 24. und 25. Juli 2026 gemeinsam eine große Aktion am Hauptbahnhof in Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) gestartet. Ziel war es, Gewaltkriminalität auf den Bahnanlagen zu bekämpfen. Die Beamten waren massiv präsent: Insgesamt kontrollierten sie 267 Menschen und durchsuchten 214 Menschen samt ihrer Taschen und Rucksäcke.

Bei diesen Kontrollen stießen die Beamten auf verschiedene Delikte. Insgesamt wurden zwölf Ermittlungsverfahren eingeleitet. Viermal ging es um illegale Waffen, viermal um Drogen und dreimal um Medikamente ohne Rezept. Ein Mann soll zudem einen Hausfriedensbruch begangen haben. Außerdem fanden die Polizisten neun Menschen, die bereits wegen anderer Sachen gesucht wurden. Die Daten dieser Menschen wurden an die zuständigen Behörden weitergegeben.

Besonders erfolgreich war die Kontrolle eines 44-jährigen Deutschen. Die Beamten fanden bei ihm zehn Gramm Kokain und 800 Euro in bar. Das reichte für einen Verdacht, woraufhin die Polizei nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft auch seine Wohnung durchsuchte.

In der Wohnung machten die Beamten einen weitaus größeren Fund. Sie stellten 560 Gramm Amphetamin, 145 Gramm Cannabis, drei Gramm Haschisch und 17 Gramm Ecstasy sicher. Neben den Drogen fanden die Polizisten auch Verpackungsmaterial und Geräte zum Etikettieren der Drogenpackungen. Zudem beschlagnahmten sie weitere 1.070 Euro in bar.

Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen in diesem Fall übernommen. Ob und inwieweit sich der Mann strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Rostock – zur Originalmeldung

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