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Rostock: Mann sprüht Jugendliche in Straßenbahn mit Pfefferspray ein

In einer Rostocker Straßenbahn eskalierte ein Streit zwischen Fahrgästen und einer Gruppe Jugendlicher. Am Ende waren sieben junge Menschen verletzt.

Es war kurz nach halb elf Uhr am Abend des 28. August 2026, als es in der Innenstadt von Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) in einer Straßenbahn zum Streit kam. Ein Mann und eine Frau hatten sich mit einer Gruppe von Jugendlichen angelegt. Grund für den Zoff war wohl, dass die Jugendlichen zu laut waren.

Die Situation spitzte sich schnell zu. Dann holte der Mann Pfefferspray heraus und sprühte die Jugendlichen damit ein. Als die Bahn am Friedrich-Engels-Platz hielt, nutzten der Mann und die Frau die Gelegenheit und stiegen schnell aus. Sie verschwanden in der Dunkelheit.

Insgesamt sieben Jugendliche wurden durch das Spray verletzt. Die Situation war so ernst, dass mehrere Rettungswagen zum Einsatz kamen. Zwei der Betroffenen mussten sogar in Rostocker Kliniken behandelt werden.

Die Polizei suchte nach den beiden Verdächtigen, konnte sie aber bisher nicht finden. Die Beamten haben nun eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich die Menschen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeipräsidium Rostock – zur Originalmeldung

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