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Rostock: Betrunkener Mann droht Polizisten mit Softair-Waffe

Im Bereich des Reifergrabens kam es zu einem gefährlichen Einsatz. Ein stark betrunkene Mann richtete eine Spielzeugwaffe auf Beamte.

Am Donnerstagabend gegen 19.30 Uhr gab es in Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) einen gefährlichen Vorfall. Zuerst hatten Zeugen im Bahnhofsviertel zwei Männer gemeldet. Die Männer sollen einen Gegenstand bei sich gehabt haben, der wie eine Waffe aussah.

Eine zivile Polizeistreife suchte daraufhin die Gegend ab. Am Reifergraben fanden die Beamten schließlich zwei Menschen, auf die die Beschreibung passte. Die Situation eskalierte schnell: Einer der Männer richtete den waffenähnlichen Gegenstand direkt auf die Polizisten.

Die Beamten reagierten sofort. Sie zogen ihre echten Dienstwaffen und drohten damit, zu schießen. Erst dann gab der Mann den Gegenstand auf und legte ihn ab. Die Polizisten konnten ihn schnell fesseln und festnehmen.

Bei dem 29-jährigen polnischen Staatsangehörigen war die Situation völlig außer Kontrolle. Ein Test zeigte, dass er mehr als drei Promille Alkohol im Blut hatte. Die Waffe, mit der er drohte, stellte sich später als Softair-Waffe heraus. Die Polizei nahm das Spielzeug sicher.

Auch der zweite Mann, ein 31-jähriger Pole, hatte wohl getrunken. Er stand ebenfalls unter Alkoholeinfluss. Nachdem die Beamten ihn befragt hatten, durften sie ihn wieder gehen lassen.

Der 29-Jährige hingegen musste in Gewahrsam bleiben. Er wird nun beschuldigt, gegen das Waffengesetz verstoßen zu haben. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeipräsidium Rostock – zur Originalmeldung

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