Rostock: Mann nach Bootsunglück aus Wasser gerettet
Das Wetter schlug heftig um. Gewitter und Sturm fegten über die Region und sorgten für zahlreiche Notfälle. Besonders auf dem Wasser wurde es gefährlich.
In Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) passierte es gegen 19:27 Uhr auf der Unterwarnow, in der Nähe der AIDA. Dort wurde der Polizei gemeldet, dass ein Boot gekentert war und eine Person im Wasser trieb. Ein 22-jähriger Mann aus Rostock konnte sich zwar selbst aus den Fluten retten, hatte sich aber Schürfwunden zugezogen. Die Retter versorgten ihn direkt vor Ort medizinisch.
Auch an anderen Stellen gab es Probleme. Auf dem Plauer See gerieten zwei Menschen mit ihrem Ruderboot in Seenot. Die Situation war so ernst, dass sie sich an einer Boje festklammern mussten. Die Feuerwehr konnte beide Menschen schließlich retten. Verletzungen gab es hier nicht.
Zuvor hatten vier SUP-Fahrer auf dem Schweriner See bei Raben Steinfeld mit dem starken Wind zu kämpfen. Sie wurden vom Wind abgetrieben und gerieten in eine Notlage. Die vier Sportler schafften es jedoch aus eigener Kraft ans Land.
An Land blieb es ebenfalls unruhig. In Lübstorf löste ein Blitz vermutlich einen Feldbrand aus, den die Feuerwehr schnell löschen konnte. Auf der B5 bei Redefin stürzte um 18:19 Uhr ein Baum auf das Auto einer 52-jährigen Frau aus Ratzeburg. Beide Insassen erlitten leichte Verletzungen. Am Wagen entstand ein Schaden von etwa 4000 Euro.
Insgesamt meldete das Polizeipräsidium Rostock zwischen 18:00 und 20:00 Uhr ein sehr hohes Einsatzaufkommen. In 30 Fällen behinderten umgestürzte Bäume oder auf die Fahrbahn gefallene Verkehrszeichen den Verkehr.
Die Ermittlungen dauern an.