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Rostock: Spanier am Bahnhof Warnemünde festgenommen

Ein 31-jähriger Spanier wurde am Bahnhof Warnemünde von der Bundespolizei gestellt. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten Drogen.

Die Bundespolizei kontrollierte einen 31-jährigen Spanier am Bahnhof Warnemünde (Rostock, Mecklenburg-Vorpommern). Als die Beamten seine Personalien überprüften, stellten sie schnell fest, dass der Mann gesucht wurde. Die Staatsanwaltschaft Gera hatte einen Haftbefehl gegen ihn erlassen, weil er ohne Führerschein gefahren war und bereits rechtskräftig verurteilt worden war.

Zusätzlich suchte auch das Amtsgericht Rostock nach dem Mann, um seinen aktuellen Aufenthaltsort zu ermitteln. Die Polizisten nahmen ihn daraufhin fest und durchsuchten ihn. Dabei entdeckten sie 4,59 Gramm Kokain bei dem Spanier.

Der Mann hätte eigentlich eine Ersatzfreiheitsstrafe antreten müssen, weil er eine Geldstrafe nicht bezahlt hatte. Doch ein Verwandter sprang ein und beglich den ausstehenden Betrag von insgesamt 951,50 Euro sofort. Dadurch konnte der Mann nicht ins Gefängnis kommen.

Wegen des Kokains haben die Beamten nun ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der Mann hat gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Rostock – zur Originalmeldung

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