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Rosenheim verbietet Brauchtumsfeuer wegen hoher Waldbrandgefahr

In Rosenheim ist die Gefahr von Waldbränden stark gestiegen. Deshalb sind bestimmte Feuer ab sofort verboten.

In Rosenheim (Oberbayern) ist es derzeit gefährlich, Feuer im Freien zu machen. Laut dem Deutschen Wetterdienst herrscht in der Stadt die Waldbrandgefahrenstufe 4 von 5. Das bedeutet, dass die Wälder extrem trocken sind und schnell brennen könnten.

Deshalb gibt es ab sofort ein Verbot für Daxen- und Brauchtumsfeuer. Diese dürfen nicht mehr angezündet werden, bis die Behörden die Gefahrenstufe wieder senken. Auch ganz normale offene Feuer mitten im Wald sind streng verboten.

Wer außerhalb des Waldes ein Feuer macht, muss aufpassen. Es gilt ein Sicherheitsabstand von mindestens 100 Metern zum Waldrand. Außerdem darf niemand die Feuerstelle unbeaufsichtigt lassen. Bevor man den Platz verlässt, müssen das Feuer und die Glut komplett gelöscht sein.

Die Stadt warnt zudem vor weggeworfenem Glas in Wäldern oder auf freien Flächen. Glasstücke können wie eine Lupe wirken und durch Sonnenstrahlen einen Brand auslösen.

Auch beim Parken ist Vorsicht geboten. Die Leute sollen nur die offiziellen Parkplätze nutzen. Heiße Teile von Autos können trockenes Gras entzünden. Zudem müssen alle Zufahrtswege zu den Wäldern frei bleiben, damit die Feuerwehr im Ernstfall schnell durchkommt.

Quelle: Rosenheim – zur Originalmeldung

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