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Rommerskirchen: Neue Wegweiser für Kinder-Pfad am Gillbach

Copyright und Urheber siehe Rommerskirchen

Wer den Gillbach-Auen besucht, findet nun leichter den Weg. Neue Pfeile leiten Kinder zu den Stationen des Erzählpfads.

In Rommerskirchen (Rhein-Kreis Neuss, Nordrhein-Westfalen) gibt es jetzt eine Orientierungshilfe für kleine Entdecker. Damit Kinder sich in den Auen des Gillbachs nicht verlaufen, wurden acht Pfeile angebracht. Diese weisen den Weg zu insgesamt fünf Stationen.

Die Wegweiser gehören zu einem größeren Projekt. Entlang des Bachs stehen vier Stelen, die Spaziergängern Informationen liefern. Es geht dabei um die Geschichte des Gewässers, die Pflanzen und Tiere in der Gegend sowie die Bedeutung des Bachs für die Region. Die Inhalte dazu hat die Arbeitsgruppe „Gillbach“ zusammen mit dem Wirtschaftsbüro der Gemeinde erarbeitet. Dabei halfen vor allem die Strukturwandelmanager Florian Plück und Karolin Gathen.

Ein Highlight ist der sogenannte „Gillbold“-Erzählpfad. Die Figur „Gillbold“ führt Kinder durch die Natur und erzählt ihnen Geschichten. Er berichtet zum Beispiel von den Römern in Rommerskirchen, der Landwirtschaft auf den Lössböden oder vom Eckumer Entenrennen. Florian Plück, der auch das Wirtschaftsbüro leitet, hat bei der Montage der Pfeile selbst mitgeholfen.

Bürgermeister Dr. Martin Mertens erinnert jedoch daran, dass der Bach auch ein Thema für die Zukunft ist. Ein Großteil des Wassers im Gillbach kommt derzeit aus der Kühlung der Kraftwerke in Niederaußem. Wenn die Braunkohleverstromung endet, könnte dieses Wasser wegfallen. Der Bürgermeister dankte den Ehrenamtlichen für ihre Arbeit an den Stelen und rief die Bürger dazu auf, sich weiterhin für den Bach einzubringen.

Quelle: Rommerskirchen – zur Originalmeldung

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