Roetgen: Siebenjähriger Junge bei Unfall schwer verletzt
Es war Mittwochnachmittag, als es gegen 15:15 Uhr in Roetgen (Städteregion Aachen, Nordrhein-Westfalen) zu einem schweren Unfall kam. Eine 28-jährige Frau aus Aachen war mit ihrem Kastenwagen auf der Bundesstraße in Richtung Aachen unterwegs.
In der Nähe der Bushaltestelle „Roetgen Post“ passierte es dann: Ein siebenjähriger Junge aus dem Ort trat plötzlich vor einen wartenden Linienbus auf die Fahrbahn. Er achtete dabei nicht auf den fließenden Verkehr. Die Fahrerin des Kastenwagens bemerkte das Kind und trat sofort voll auf die Bremse. Trotz der Gefahrenbremsung konnte sie den Zusammenstoß nicht mehr verhindern und erfasste den Jungen.
Das Kind war schwer verletzt. Menschen, die gerade vor Ort waren, eilten dem Jungen sofort zur Hilfe und versorgten ihn erst einmal selbst, bis die Retter eintrafen. Wegen der Schwere der Verletzungen wurde der Junge mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Später wurde bekannt, dass der Junge vorerst außer Lebensgefahr ist.
An der Unfallstelle arbeitete ein spezielles Team der Polizei NRW, um die Spuren zu sichern. Während die Beamten die Unfallaufnahme durchführten, kam es auf der Bundesstraße zu Verkehrsbehinderungen.
Die Polizei Aachen lobte das Verhalten der Ersthelfer. Sie hätten entschlossen und vorbildlich gehandelt. Die Ermittlungen zum Unfall sind inzwischen abgeschlossen.