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Road-Show zeigt geförderte Projekte in der Limesregion

Copyright und Urheber siehe Bretzfeld

Kommunalpolitiker und der Bundestagsabgeordnete Harald Ebner besichtigten drei verschiedene Projekte, die durch Regionalmittel unterstützt wurden.

Am 23. Juli 2026 gab es in der Limesregion Hohenlohe-Heilbronn eine sogenannte Road-Show. Vertreter aus der Politik und dem Auswahlausschuss schauten sich an, was mit den Geldern aus dem Förderprogramm „Regionalbudget“ eigentlich genau passiert. Mit dabei war auch Harald Ebner (Grüne), ein Mitglied des Bundestages. Er wollte wissen, wie die neue LEADER-Aktionsgruppe vor Ort arbeitet. Das ist wichtig, weil gerade politisch darüber verhandelt wird, wie die Förderung in der EU, in Deutschland und in Baden-Württemberg in Zukunft weiterlaufen soll.

Die Gruppe besuchte insgesamt drei Stationen. Zuerst ging es nach Obersulm-Affaltrach. Dort zeigte Klimaschutzmanager Stefan Fuchs einen sogenannten Mikropark beim Sport Centrum. Das Ganze funktioniert nach einer japanischen Methode: Auf wenig Platz werden sehr viele Setzlinge gepflanzt, die dann im Wettbewerb um das Licht extrem schnell in die Höhe wachsen. Rund 1.900 Bäume und Sträucher wurden hier von Freiwilligen gepflanzt. In Zukunft soll der Park eine kühle Oase für die Bürger werden. Schüler vom Paul-Distelbarth-Gymnasium helfen mit und messen dort Daten zu Bodenfeuchte und Wachstum.

Danach steuerte die Delegation den Dorfladen in Langenbeutingen an. Karl-Heinz Mulfinger, der Vorstand der Genossenschaft, erklärte, wie wichtig der Laden als Treffpunkt und für die Grundversorgung im Ort ist. Es gibt dort eine Bäckerei, eine Metzgerei, ein Café und eine Poststelle. Mit den Fördergeldern wurden neue Kühlschränke und Tiefkühltruhen gekauft. Aktuell wird der Laden zudem auf ein hybrides Konzept umgestellt. Das bedeutet, dass man bald auch dann einkaufen kann, wenn der Laden eigentlich geschlossen hat.

Zum Abschluss besuchten die Gäste den Schafhof Jauernik in Bretzfeld-Weisslensburg (Hohenlohekreis, Baden-Württemberg). Valentin Jauernik führte die Gruppe über den Hof, der ein beliebtes Ziel für Radfahrer und Familien ist. Auch Kindergärten und Schulen kommen hierher, um zu lernen, wie ein Bauernhof funktioniert. Durch die Förderung konnten neue Spielgeräte, Bänke und Sonnenschirme angeschafft werden. Im Hofladen verkaufen sie eigene Bio-Produkte, zum Beispiel Käse, Fleisch oder Eis aus Schafsmilch.

Wer selbst eine Idee für ein Projekt hat, kann derzeit noch Anträge im EU-Förderprogramm LEADER stellen. Für Projekte mit Kosten bis zu 700.000 Euro netto läuft die Frist bis zum 7. September 2026. Interessierte sollten sich vorab unter der Telefonnummer 07946 4209190 beim Regionalmanagement melden, um zu prüfen, ob das Vorhaben überhaupt förderfähig ist.

Quelle: Bretzfeld – zur Originalmeldung

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