Rheinhessen: 180.000 Euro für neue Projektideen
In der Region Rheinhessen (Rheinland-Pfalz) gibt es ab sofort Geld für neue Projekte. Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Rheinhessen hat einen Aufruf gestartet und stellt insgesamt rund 180.000 Euro bereit. Gesucht werden Ideen, die in der Region einmalig sind. Das kann zum Beispiel etwas sein, das das Miteinander der Menschen fördert, dem Umweltschutz hilft oder den Tourismus und den Weinbau stärkt.
Wer Geld beantragen möchte, muss einige Regeln beachten. Das Projekt muss im LEADER-Gebiet liegen und zur Strategie der Region passen. Ganz wichtig: Mit der Umsetzung darf noch nicht begonnen worden sein. Die Frist für die erste Einreichung läuft bis zum 30. September 2026. Bis dahin muss ein sogenannter Projektsteckbrief abgegeben werden.
Je nachdem, wer den Antrag stellt, gibt es unterschiedliche Zuschüsse. Privatpersonen bekommen 30 oder 40 Prozent der Nettokosten erstattet. Gemeinnützige Vereine und Organisationen erhalten 50 oder 75 Prozent der Bruttokosten. Öffentliche Träger bekommen am meisten, nämlich 60 oder 70 Prozent der Bruttokosten.
Das Verfahren läuft in mehreren Schritten ab. Zuerst sollte man Kontakt zur LAG-Geschäftsstelle aufnehmen, um in einem Beratungsgespräch zu prüfen, ob die Idee passt. Danach folgt die Abgabe des Steckbriefs bis zum 30. September. Am 21. Oktober 2026 findet ein Projekt-Pitch statt und am 2. November 2026 wird voraussichtlich entschieden, welche Projekte gefördert werden.
Wer eine Zusage bekommt, muss innerhalb von drei Monaten einen offiziellen Förderantrag bei der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier einreichen. Die Geschäftsstelle hilft dabei, die Unterlagen zusammenzustellen. Wer die Frist verpasst, verliert den Anspruch auf das Geld.
Interessierte können sich an die Regionalmanagerin Magdalena Haag wenden. Die Adresse ist die Ernst-Ludwig-Straße 36 in 55232 Alzey. Telefonisch ist sie unter 06731 408-1023 erreichbar. Alle weiteren Details gibt es auf der Webseite www.lag-rheinhessen.de.