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Rheinbach erinnert an den Schwarzen Tag von 1945

Copyright und Urheber siehe Rheinbach

Am 29. Januar 1945 erlebte Rheinbach den schwersten Bombenangriff des Zweiten Weltkriegs. Mehr als 100 Menschen verloren damals ihr Leben.

Der 29. Januar 1945 ging als der Schwarze Tag von Rheinbach (Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen) in die Geschichte ein. An diesem Tag wurde die Stadt von einem schweren Bombenangriff getroffen. Die Folgen waren verheerend: Mehr als 100 Menschen starben bei dem Angriff.

Auch die Gebäude in der Stadt wurden massiv beschädigt. Insgesamt waren 575 Häuser betroffen. 83 Gebäude wurden komplett zerstört, 209 Häuser erlitten schwere Schäden und 103 wurden leicht beschädigt. Insgesamt waren 70 Prozent der Kernstadt von den Zerstörungen betroffen.

Insgesamt verloren rund 550 Rheinbacher im Laufe des Zweiten Weltkriegs ihr Leben. Darunter waren 180 Zivilisten.

Wer mehr über die Hintergründe und die Schicksale der Menschen erfahren möchte, kann im Stadtarchiv recherchieren. Dort gibt es Publikationen von Hans Orth sowie ein Büchlein mit Berichten von Augenzeugen, das von Bernhard Grund und Dietmar Pertz bearbeitet wurde.

Quelle: Rheinbach – zur Originalmeldung

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