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Rhein-Neckar-Kreis begrüßt 43 neue Azubis und Studierende

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Zum Start ins neue Ausbildungsjahr haben 43 junge Menschen beim Landratsamt im Rhein-Neckar-Kreis (Baden-Württemberg) begonnen. Sie haben sich gegen eine große Menge an Bewerbern durchgesetzt.

Am 1. September ging es für 43 junge Leute im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis (Baden-Württemberg) los. Die neuen Auszubildenden und Studierenden haben eine harte Auswahl hinter sich: Fast 560 Menschen hatten sich auf die Plätze beworben.

Die Altersunterschiede in der neuen Gruppe sind groß. Die jüngste Teilnehmerin ist aktuell noch 15 Jahre alt und wird wenige Tage später 16. Die älteste Person, die ein Studium beginnt, ist 28 Jahre alt.

Landrat Manuel Just hieß die Nachwuchskräfte willkommen und stellte ihnen den Landkreis vor. Er betonte, dass die Region eine gute Mischung aus Wirtschaftskraft und Lebensqualität bietet. Just forderte die Neuen auf, mutig zu sein, Fragen zu stellen und eigene Ideen einzubringen. Er schlug einen Deal vor: Die Azubis sollen von den Erfahrenen lernen, aber der Kreis möchte auch von den jungen Leuten lernen.

Die Berufe sind vielfältig. 13 Menschen werden Verwaltungsfachangestellte, zwölf starten im gehobenen Verwaltungsdienst. Außerdem gibt es einen Straßenwärter, zwei Leute in der Vermessungstechnik und vier in der IT. Sieben Menschen studieren Soziale Arbeit, während einzelne Studierende in die Bereiche Bauingenieurwesen, Vermessung, Informatik sowie Tourismus- und Destinationsmanagement gehen.

Für einige Chefs war der Tag ebenfalls ein Neuanfang. Lukas Würtele wurde am 1. September der neue Verwaltungs- und Schuldezernent. Er erklärte den Azubis, dass die Chancen auf eine Übernahme nach der Ausbildung sehr gut stehen. Der Grund ist einfach: Etwa 40 Prozent der aktuellen Belegschaft gehen in den nächsten Jahren in Rente.

Auch Sirikit Klevenz startete am selben Tag als neue Leiterin des Haupt- und Personalamts. Personalrat Horst Post gab den Neuen zudem Mut und riet ihnen, die Dinge mit einem frischen Blick zu betrachten, da man bei langer Betriebszugehörigkeit manchmal „blind“ für Probleme werde.

Damit der Start gelingt, gibt es eine Einführungswoche. In den ersten drei Tagen lernen die Neuen die internen Regeln, ihre Rechte und Pflichten sowie den Kreistag kennen und nehmen an einer EDV-Schulung teil. Für den Zusammenhalt ist ebenfalls gesorgt: Es gibt ein gemeinsames Mittagessen und einen Ausflug zur Mühle Kolb nach Zuzenhausen.

Quelle: Rhein-Neckar-Kreis – zur Originalmeldung

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