Rhein-Neckar-Kreis: Bundesweiter Warntag am 10. September
Am Donnerstag, den 10. September, ist es wieder soweit: In ganz Deutschland wird geprüft, ob die Warnsysteme im Notfall funktionieren. Gegen 11 Uhr verschickt die Nationale Warnzentrale aus Bonn eine Probewarnung. Diese kommt über das Radio, das Fernsehen und direkt auf die Smartphones der Menschen. Um 11.45 Uhr gibt es dann die Entwarnung.
Im Rhein-Neckar-Kreis (Baden-Württemberg) machen viele Orte mit. In 36 Städten und Gemeinden können Sirenen zentral über die Integrierte Leitstelle Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis ausgelöst werden. Ob die Sirenen vor Ort tatsächlich schallen, entscheiden die einzelnen Kommunen selbst. Die Sirenen gehen nämlich nicht automatisch los, wenn Bonn die Warnung verschickt, sondern müssen lokal gestartet werden. Neben den Sirenen gibt es im Kreis auch Lautsprecherwagen, die im Ernstfall eingesetzt werden können.
Das Ganze soll nicht nur die Technik prüfen. Die Behörden wollen, dass die Menschen wissen, wie eine Warnung klingt und was sie dann tun müssen. Egal ob bei Bränden, Bombenfunden oder wenn das Trinkwasser verseucht ist: Je schneller die Information ankommt, desto besser können die Leute reagieren. Deshalb setzt man auf einen Mix aus verschiedenen Kanälen, um jeden zu erreichen – egal ob man gerade arbeitet, im Auto sitzt oder zu Hause ist.
Nach dem Test ist die Bevölkerung gefragt. Wer berichten möchte, wie er die Warnung erhalten hat, kann an einer anonymen Online-Umfrage teilnehmen. Diese ist vom 10. September ab 11 Uhr bis zum 17. September unter www.warntag-umfrage.de oder über die NINA-App erreichbar. Weitere Informationen gibt es unter www.bundesweiter-warntag.de.