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Rhein-Erft-Kreis: Einbrecher nach Kiosk-Raub geschnappt

Ein 43-Jähriger stahl in der Hubert-Prott-Straße Geld und Technik aus einem Kiosk. Aufmerksame Zeugen halfen der Polizei bei der Festnahme.

Am Dienstagabend, dem 28. Juli, kam es gegen 23 Uhr in der Hubert-Prott-Straße im Rhein-Erft-Kreis (Nordrhein-Westfalen) zu einem Einbruch. Zeugen hörten plötzlich einen lauten Knall und schlugen Alarm. Ein Mann hatte ein Loch in die Schaufensterscheibe eines Kiosks geschlagen, war durch die Öffnung in den Laden geklettert und kurz darauf wieder geflohen.

Als die Polizei am Kiosk eintraf, sahen die Beamten die kaputte Scheibe an einer Tür. Vor dem Geschäft lagen mehrere Münzen auf dem Boden. In der Nähe des Tatorts fanden die Polizisten zudem einen Laptop und ein Handy, die sie sofort mitnahmen.

Parallel dazu suchten andere Streifen die Umgebung ab. Dabei entdeckten sie einen 43-jährigen Mann, auf den die Personenbeschreibung der Zeugen passte. Der Mann versuchte noch zu flüchten, doch die Beamten konnten ihn stoppen und durchsuchen. In seinen Händen hielt er mehrere Geldscheine.

Die Polizisten nahmen den Mann fest und brachten ihn auf die Wache. Ein Test ergab, dass er zum Zeitpunkt der Tat etwas weniger als ein Promille Alkohol im Blut hatte. Die Polizei prüft nun, ob der Mann in eine Justizvollzugsanstalt gebracht wird.

Die Ermittler vom Kriminalkommissariat 22 untersuchen den Fall weiter. Dabei geht es vor allem darum, ob der Verdächtige auch für andere Taten verantwortlich ist. Ob und inwieweit er sich strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizei Rhein-Erft-Kreis – zur Originalmeldung

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