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Hospizverein stellt Arbeit in Frechener Schaufenster vor

Hospiz in Frechen e. V. Copyright und Urheber siehe Frechen

Der Hospiz in Frechen e.V. nutzt das Format „Schaufenster der Woche“, um auf seine Hilfe für Sterbende und Angehörige aufmerksam zu machen.

In der Innenstadt von Frechen (Rhein-Erft-Kreis, Nordrhein-Westfalen) gibt es ein besonderes Projekt: Das „Schaufenster der Woche“. Aktuell ist dort der Hospiz in Frechen e.V. an der Reihe. Die Räume des Vereins liegen zentral gegenüber dem Rathaus. Das ist Absicht, denn die Verantwortlichen wollen zeigen, dass das Thema Sterben und Trauern mitten ins Leben gehört und kein Tabu sein sollte.

Das Schaufenster ist bewusst hell und farbenfroh gestaltet. Damit möchte der Verein Berührungsängste abbauen. Passanten sollen neugierig werden, sich über die Angebote informieren und Fragen stellen können.

Der ambulante Hospizdienst ist bereits seit 1993 aktiv und feiert in diesem Jahr sein 33-jähriges Bestehen. Koordinatorin Maike Mannuß leitet das Team, das seit 2022 an Bord ist. Insgesamt helfen rund 50 Ehrenamtliche mit. Sie begleiten schwerkranke und sterbende Menschen dort, wo sie sich aufhalten – egal ob zu Hause, im Krankenhaus oder in einem Pflegeheim. Dabei geht es vor allem darum, dass die persönlichen Wünsche der Betroffenen erfüllt werden.

Neben der Begleitung am Lebensende bietet der Verein kostenlose Hilfe bei Vorsorgethemen an. Die Ehrenamtlichen helfen zum Beispiel dabei, Dokumente durchzusehen oder Unterlagen auszufüllen. Es ist keine rechtliche Beratung, aber eine wichtige Orientierung für die Betroffenen.

Wer mehr über den Verein oder andere Teilnehmer des Projekts erfahren möchte, findet weitere Informationen auf der Internetseite der Innenstadt unter www.innenstadt-frechen.de/schaufenster-der-woche.

Quelle: Frechen – zur Originalmeldung

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