Reutlingen: Drogenhandel in Wohnung und Kiosk aufgedeckt
Die Polizei hat in Reutlingen (Baden-Württemberg) einen Mann festgenommen, der ein regelrechtes Drogengeschäft betrieben haben soll. Der 30-Jährige nutzte dafür zwei Standorte: seine private Wohnung und seinen Kiosk. Die Ermittler hatten den Verdacht, dass er dort in großem Stil illegale Substanzen verkauft hat. Besonders schwer wiegt der Vorwurf, dass er die Drogen auch an Jugendliche und Kinder abgegeben haben soll.
Am Montagmorgen, dem 1. September 2026, schlugen die Beamten zu. Sie hatten einen Durchsuchungsbeschluss der Staatsanwaltschaft Stuttgart in der Hand. Bei der Durchsuchung in der Wohnung und im Kiosk fanden die Polizisten eine beachtliche Menge an Beweisen. Sie stellten mehrere hundert Gramm Marihuana und einige dutzend Gramm Kokain sicher.
Neben den harten Drogen fanden die Ermittler auch mehrere hundert Tabletten. Dabei handelte es sich zum einen um verschreibungspflichtige Schmerzmittel und zum anderen um Potenzmittel, die in Deutschland gar nicht zugelassen sind. Zudem beschlagnahmten die Beamten Feinwaagen und Material zum Verpacken der Drogen. Der Mann wurde sofort festgenommen.
Schon am Montagmittag wurde der italienische Staatsangehörige dem Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt. Der Richter erließ den Haftbefehl. Der Mann, der bereits polizeibekannt und vorbestraft ist, sitzt nun in einer Justizvollzugsanstalt.
Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.