Stetten: 70-Jährige nach Hausbrand unter Verdacht
Am Samstagmittag, dem 22. August, geschah es gegen 13:45 Uhr in Stetten (Landkreis Reutlingen, Baden-Württemberg). Die Feuerwehr und die Polizei wurden zu einem brennenden Einfamilienhaus gerufen. In dem Gebäude war eine 70-jährige Angestellte allein. Sie erlitt bei dem Brand leichte Verletzungen und kam danach ins Krankenhaus.
Das Haus wurde schwer beschädigt. Die Experten schätzen den Sachschaden auf etwa 300.000 Euro. Das Gebäude ist seit dem Vorfall nicht mehr bewohnbar.
Nach dem Brand begannen die Ermittlungen der Kriminalpolizei. Zuerst gab es Hinweise, dass die Frau das Feuer absichtlich gelegt haben könnte. Deshalb nahmen die Beamten sie am 24. August vorläufig fest. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart beantragte beim Amtsgericht Nürtingen einen Haftbefehl gegen sie.
Doch die weiteren Untersuchungen änderten die Lage. Der Vorwurf der schweren Brandstiftung konnte nicht bestätigt werden. Die Staatsanwaltschaft nahm den Haftbefehl deshalb zurück und die Frau wurde wieder freigelassen.
Jetzt ermitteln die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Kriminalpolizeidirektion Esslingen wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.