Rendsburg: Glückskekse für sicherere Schulwege
Am 20. August 2026 war ein besonderer Tag an der Grundschule Nobiskrug in Rendsburg (Schleswig-Holstein). Während die Einschulungsfeier liefen, verteilten Bürgermeisterin Janet Sönnichsen, Schulleiterin Mareike Kruse und die Mobilitätsmanager Jan Köpnick-Stolz und Annika Schultz Glückskekse an die Eltern und Besucher.
In den Keksen steckten kleine Botschaften. Diese sollen die Erwachsenen dazu anregen, gemeinsam mit ihren Kindern über den Weg zur Schule nachzudenken. Das Ziel ist es, dass die Kinder den Weg sicher und möglichst selbstständig bewältigen.
Bürgermeisterin Sönnichsen sprach dabei ein bekanntes Problem an: die sogenannten Elterntaxis. Wenn Eltern ihre Kinder direkt vor das Schultor fahren, lerne die Kleinen nicht, sich im Straßenverkehr zurechtzufinden. Wer den Weg zu Fuß geht, gewinne laut der Bürgermeisterin an Selbstvertrauen und Sicherheit.
Auch Schulleiterin Mareike Kruse betonte, dass dies eine gemeinsame Aufgabe sei. Eltern, Lehrer und Kinder müssten zusammenarbeiten, damit die Schulanfänger Vertrauen in den Weg zur Schule gewinnen.
Die Aktion ist Teil eines größeren Plans. In Rendsburg wird gerade ein Mobilitätsentwicklungsplan erstellt. Dabei wird genau geschaut, wie man den Autoverkehr vor den Schulen reduzieren kann. Weniger Autos bedeuten eine bessere Übersicht und damit mehr Sicherheit für alle Kinder.
Wer Fragen zu dem Projekt hat, kann sich an die Entwicklungsagentur Rendsburg wenden. Ansprechpartner sind Annika Schultz unter der Telefonnummer 04331-206 3134 oder Jan Köpnick-Stolz unter 0174 1938160.
Quelle: Rendsburg – zur Originalmeldung