Rendsburg: Wasserspaß bei Matschbrook 3.0
In Rendsburg (Kreis Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Holstein) wurde es am 19. August richtig nass. Bei sommerlicher Hitze kamen mehr als 200 Kinder und Eltern zur dritten Auflage von „Matschbrook 3.0“. Das sind etwa doppelt so viele Leute wie im Vorjahr.
Zwei Stunden lang drehte sich im Mastbrook alles um Wasser und Spaß. Der absolute Hit war das Hydroschild der örtlichen Jugendfeuerwehr. Die Kinder rannten durch die Wasserstrahlen und sausten über die Wasserrutschen, um sich bei den hohen Temperaturen abzukühlen.
Weil das Wasser ziemlich kalt war, mussten einige Kinder danach erst einmal wieder warm werden. Sie legten sich in Handtücher eingewickelt auf den heißen Kunststoffrasen, während die Eltern sie trocken rubbelten. Die Jugendfeuerwehr nahm die Wünsche nach wärmerem Wasser mit Humor. Auf die Frage eines Kindes antworteten die Feuerwehrleute scherzhaft, dass sie beim nächsten Mal einfach keine Eiswürfel mehr ins Wasser schütten würden. Ein Kind schlug sogar vor, nächstes Jahr eine „Badewannenmaschine“ mit warmem Wasser zu bringen.
Auch das Klima-Team der Stadt war vor Ort. Die Experten gaben Informationen zum Klimaschutz weiter und hatten genug Sonnencreme dabei, damit niemand einen Sonnenbrand bekam.
Für das Essen sorgte die Offene Jugendarbeit Rendsburg. Die beliebten „Matschbrötchen“ waren am Ende komplett ausverkauft. Viele Teilnehmer waren enttäuscht, als die zwei Stunden vorbei waren.
Für die nächste Runde gibt es bereits Pläne. Die Organisatoren überlegen, für „Matschbrook 4.0“ zwei Hydroschilder einzusetzen. So könnten die kleinen Kinder einen eigenen Bereich haben, während die Größeren an einem anderen Schild ordentlich Gas geben dürfen.
Quelle: Rendsburg – zur Originalmeldung