Remchingen: Mann nach Zigarettendiebstahl im Gefängnis
Es passierte am 6. August 2026 gegen 13:40 Uhr in einer Lidl-Filiale in Remchingen (Enzkreis, Baden-Württemberg). Ein 34-jähriger Mann hatte es auf die Zigarettenautomaten im Laden abgesehen. Er drückte die Sicherungsschiene eines Automaten herunter, sodass die Ware einfach herausfiel. Insgesamt stahl er Tabakwaren im Wert von über 100 Euro und steckte sie in eine Einkaufstasche. Bei der Aktion beschädigte er den Automaten.
Die Polizei nahm den Mann vor Ort vorläufig fest. Doch die Geschichte endete damit noch nicht. Nachdem die Beamten ihre Arbeit beendet hatten, wollte der Mann zurück in den Markt. Das Personal hatte ihm zwar ein Hausverbot ausgesprochen, doch er ignorierte dies und betrat die Filiale gegen 15:30 Uhr erneut. Er suchte nach einer weiteren Tasche mit Zigaretten, die er zuvor heimlich zwischen Chipstüten versteckt hatte. Die Beute im Wert von rund 200 Euro war jedoch weg, da die Mitarbeiter sie bereits gefunden und wieder in die Regale geräumt hatten.
Daraufhin nahmen die Polizisten den Mann ein zweites Mal fest. Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe (Zweigstelle Pforzheim) wollte den Fall schnell klären und beantragte beim Amtsgericht Pforzheim ein beschleunigtes Verfahren.
Bereits am nächsten Tag, dem 7. August 2026, fand die Verhandlung statt. Der Mann mit rumänischer Staatsangehörigkeit wurde wegen des Diebstahls und des Hausfriedensbruchs zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von vier Monaten und einer Woche verurteilt. Das Urteil ist rechtskräftig.