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Reitzenhain: Bundespolizei weist drei Männer zurück

Bei Grenzkontrollen in Reitzenhain hat die Bundespolizei drei Männer abgefangen. Alle drei hatten ihre erlaubte Zeit im Schengenraum überschritten.

Die Beamten der Bundespolizeiinspektion Chemnitz haben in Reitzenhain (Sachsen) in den vergangenen Tagen verstärkt Kontrollen an der Grenze durchgeführt. Dabei trafen sie auf drei Männer, die nicht die nötigen Papiere für die Einreise in Deutschland hatten.

Alles begann am 24. August gegen 6:30 Uhr. Die Polizisten kontrollierten einen 27-jährigen Mazedonier. Bei der Überprüfung kam schnell heraus, dass der Mann schon viel zu lange im Land war. Er hatte seinen visumfreien Aufenthalt im Schengenraum um 25 Tage überschritten. Da er kein Visum für einen längeren Aufenthalt vorzeigen konnte, erstatteten die Beamten Anzeige. Der Mann wurde daraufhin zurück nach Tschechien geschickt.

Kurz darauf passierte das Gleiche noch zweimal. Am 25. August gegen 12:30 Uhr und am 26. August gegen 01:25 Uhr hielten die Beamten zwei weitere Männer an. Es handelte sich um einen 63-Jährigen und einen 46-Jährigen aus Serbien. Auch sie waren überbleiben: Der eine hatte seine erlaubte Zeit um 28 Tage, der andere um 22 Tage überschritten.

Wie beim ersten Fall gab es auch hier Strafanzeigen wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise. Die Polizei verweigerte beiden Männern die Einreise und wies sie ebenfalls zurück in die Tschechische Republik.

Ob und inwieweit sich die Männer strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Chemnitz – zur Originalmeldung

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