Regensburg bietet Hilfe für junge Eltern und Hebammen
Viele werdende Eltern haben heute Schwierigkeiten, eine passende Hebamme zu finden. Deshalb gibt es im Gesundheitsamt der Stadt und des Landkreises Regensburg (Bayern) eine Koordinierungsstelle für Hebammenversorgung. Diese Stelle soll dafür sorgen, dass möglichst jede Familie eine Betreuung bekommt. Die Mitarbeiter dort vernetzen freiberufliche Hebammen und organisieren die Hilfe im Wochenbett.
Wer in der Stadt oder im Landkreis Regensburg wohnt und ein Kind erwartet, kann sich an die Stelle wenden. Voraussetzung ist, dass die Entbindung nicht ambulant erfolgt. Die Koordinierungsstelle versucht, Frauen eine Hebamme zu vermitteln, wenn sie selbst keine finden konnten. Zudem gibt es eine telefonische Beratung für die Zeit nach der Geburt.
Seit September 2024 gibt es zusätzlich eine Babysprechstunde. Hier können junge Eltern an jedem ersten Montag im Monat von 10 bis 12 Uhr Unterstützung bekommen. Die Beratung findet kostenlos und ohne Anmeldung im Gesundheitsamt in der Altmühlstraße 3 in Regensburg (Zimmer 2.062) statt.
Hebamme Martina Eibl berät dort zu allen Themen rund um das erste Lebensjahr. Das Angebot reicht von Stillproblemen und der Einführung von Beikost bis hin zu Schlafstörungen oder Koliken beim Baby. Auch Eltern, die sich im Alltag überfordert fühlen oder traurig und antriebslos sind, finden hier Hilfe. Auf Wunsch kann zudem das Gewicht des Babys kontrolliert werden.
Für Fragen sind die Hebammen Martina Eibl unter der Telefonnummer 0941 4009-155 und Stefanie Malle unter 0941 4009-174 erreichbar. Alternativ können Nachrichten an die E-Mail-Adresse [email protected] geschickt werden.
Quelle: Wenzenbach – zur Originalmeldung