Recklinghausen: Reisebus mit schweren Mängeln gestoppt
Am Donnerstagmorgen, dem 30. Juli 2026, fiel den Beamten des Verkehrsdienstes in Recklinghausen (Nordrhein-Westfalen) ein Reisebus auf. Das Fahrzeug stand in einer Auffahrt zur A52 im Bereich Marl Frentrop. Als die Polizisten den Fahrer ansprachen, erklärte dieser, er habe einen Niesanfall gehabt und deshalb sicherheitshalber angehalten.
Doch bei der Kontrolle des Busses machten die Beamten schnell eine unangenehme Entdeckung. Das Fahrzeug war in einem schlechten Zustand. Die Sicherheitsgurte waren defekt und die Kennzeichnungen für die Notausstiege fehlten komplett. Schlimmer noch: An tragenden Teilen des Busses gab es Rost und die Karosserie wies ein Loch auf, das so groß wie eine Faust war.
Die Polizei ließ daraufhin einen Sachverständigen kommen. Dieser begutachtete den Bus genau und bestätigte die lange Liste an Mängeln. Weil das Fahrzeug so unsicher war, durfte der Bus nicht mehr weiterfahren.
Zum Zeitpunkt der Kontrolle war der Fahrer allein im Bus unterwegs. Jetzt wird es teuer: Sowohl gegen den Fahrer als auch gegen den Busunternehmer werden Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten erstattet. Zudem müssen beide mit Punkten in Flensburg rechnen. Die Kosten für das Gutachten müssen sie ebenfalls bezahlen.
Die Ermittlungen sind abgeschlossen. Ob es weitere rechtliche Folgen gibt, klärt nun die zuständige Behörde.
Quelle: Polizeipräsidium Recklinghausen – zur Originalmeldung