Ravensburg plant neues Konzept für die Grüne Weststadt
In Ravensburg (Baden-Württemberg) wird über die Zukunft des Viertels Grüne Weststadt nachgedacht. Am 16. Juli traf sich dazu ein Arbeitskreis mit rund 40 Leuten. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie es rund um den Mittelöschplatz in Zukunft aussehen soll.
Bürgermeister Dirk Bastin erklärte den Teilnehmern, dass die Stadt in den nächsten fünf Jahren verschiedene bauliche Maßnahmen im Sanierungsgebiet umsetzen will. Damit das klappt, muss jetzt vorausschauend geplant werden. So ist die Stadt vorbereitet, wenn sich neue Chancen für die Entwicklung ergeben.
Planungsbüros stellten vier verschiedene Varianten vor, wie der Mittelöschplatz und die umliegenden Straßen aussehen könnten. Die Teilnehmer diskutierten darüber, wie groß der Platz sein soll und welche Funktionen er erfüllen kann. Es geht darum, ob der Bereich eher eine gemütliche Mitte für die Nachbarschaft werden soll oder ein schicker Eingang zur Stadt.
Neben den großen Plänen gibt es auch Ideen, die schnell gehen. Die Stadtverwaltung plant derzeit eine Sommer-Aktion in der Mittelöschstraße. Dort soll ein vorübergehender Ort für Kultur und Begegnungen geschaffen werden. Außerdem wird zusammen mit der Jugendvertretung geschaut, wo man neue Treffpunkte im Freien einrichten kann.
Andere Themen wie Freiräume und Angebote für Jugendliche werden in den nächsten Monaten genauer untersucht. Bis zum Herbst sollen die Ergebnisse aus dem Arbeitskreis in einen großen Rahmenplan fließen. Das Ziel ist es, bis zum Frühjahr 2027 ein fertiges Konzept zu haben, über das dann die Politik entscheiden kann.
Im Herbst folgen weitere Termine, bei denen sich die Bürger beteiligen können. Die Stadt wird die Einladungen dazu rechtzeitig bekannt geben.
Quelle: Ravensburg – zur Originalmeldung