Zum Inhalt springen
newssofort.de

Ratingen plant Klimaschutz und verkaufsoffenen Sonntag

Copyright und Urheber siehe Ratingen

Der Stadtrat hat vor der Sommerpause wichtige Entscheidungen getroffen. Es geht um neue Klimaschutz-Maßnahmen, Personalien und einen Shopping-Sonntag in Lintorf.

In Ratingen (Kreis Mettmann, Nordrhein-Westfalen) hat der Stadtrat am 14. Juli 2026 eine Liste wichtiger Punkte beschlossen. Eines der größten Themen ist der Klimaschutz. Die Stadt hat ihr Konzept aktualisiert und 49 Maßnahmen festgelegt. Bis zum Jahr 2035 will Ratingen CO2 einsparen, aber auch besser mit Hitze und Starkregen umgehen. Dafür sollen mehr Grünflächen und Schatten in der Stadt entstehen und die Mobilität klimaneutraler werden.

Ein Highlight für die Anwohner in Lintorf: Am 6. September gibt es wieder einen verkaufsoffenen Sonntag. Der Anlass ist das Dorffest mit dem Handwerkermarkt. Der Rat hat dem Vorhaben zugestimmt, damit die Geschäfte an diesem Tag öffnen dürfen.

Auch im Bereich Bildung und Soziales gibt es Neuigkeiten. In 16 städtischen Kitas bleiben die Stellen für Kita-Helfer für ein weiteres Jahr erhalten. Diese Kräfte nehmen den Erziehern nicht-pädagogische Aufgaben ab. Zudem werden fünf Stellen für die Sprachförderung verlängert, sofern das Land die Kosten übernimmt. Gegen Einsamkeit in der Stadt will die Verwaltung zudem Projekte aus einem runden Tisch vom Februar umsetzen. Wer mithelfen will, findet Infos unter www.ratingen.de (Stichwort „Einsamkeit“).

Beim Verkehr bleibt die Buslinie 753 vorerst so, wie sie ist. Sie fährt weiterhin bis zum S-Bahnhof Ratingen-Ost. Ein geplanter großer Umbau des Busverkehrs zwischen Mülheim und Ratingen wurde erst einmal gestoppt. Man will nun mehr Daten sammeln, bis der neue Nahverkehrsplan für den Kreis Mettmann bis 2028 fertig ist.

In der Stadtplanung gibt es zwei wichtige Änderungen: Das ehemalige Outlet-Grundstück am Voisweg (früher Esprit) soll durch einen neuen Bebauungsplan für andere Gewerbebetriebe geöffnet werden. Zudem gibt es eine Veränderungssperre für ein Gewerbegebiet an der Kaiserswerther Straße, Dieselstraße, Boschstraße und am Mieleplatz. Hier soll verhindert werden, dass ein geplantes Parkhaus als Parkplatz für Flughafen-Reisende genutzt wird.

Für das Schul- und Sportzentrum Lintorf wird an der Brandsheide ein Reserveparkplatz unter den Hochspannungsleitungen eingerichtet. Das ist nötig, weil durch den Bau der neuen Heinrich-Schmitz-Schule und zwei neuen Sporthallen Parkplätze am White-Bear-Lake-Platz wegfallen.

Auch das Museum Ratingen profitiert: Es erhält zwei Schenkungen. Das Bild „Mandalas“ von Erika Maria Riemer-Sartory gehört nun fest zum Bestand. Außerdem kommen Werke von Norbert Tadeusz, Heinz Mack und Robin Page aus einer Düsseldorfer Sammlung hinzu.

Finanziell sieht es in der Stadt solide aus. Das Jahr 2024 wurde mit einem kleinen Minus von 79.000 Euro abgeschlossen. Die Stadtwerke machten im Jahr 2025 einen Gewinn von 5,4 Millionen Euro. Davon fließen 2,2 Millionen Euro an die Stadt zurück.

Zuletzt gab es zwei neue Chefs in der Verwaltung: Ab dem 1. August leitet Alexander Meinhardt das Kulturamt und Merle Möhlenbeck das Amt für Stadtplanung, Vermessung und Bauordnung.

Quelle: Ratingen – zur Originalmeldung

← Zurück zur Übersicht

Weitere Meldungen aus Ratingen

Alle ansehen

Aus dem Umkreis: Kreis Mettmann

Alle ansehen