Rastplatz Knauheide: Gesuchter Rumäne bei Grenzkontrolle gefasst
Am Donnerstagmorgen, den 20. August 2026, führte die Bundespolizei am Rastplatz Knauheide (Emmerich, Kreis Kleve, Nordrhein-Westfalen) Grenzkontrollen durch. Die Beamten überprüften dort die Reisenden auf der Bundesautobahn 3. Dabei hielten sie einen 34-jährigen Mann aus Rumänien an.
Als die Polizisten die Daten des Mannes prüften, kam schnell heraus, dass er nicht ganz sauber war. Die Staatsanwaltschaft Passau suchte ihn mit einem Haftbefehl. Der Grund dafür lag bereits im Jahr 2021: Das Amtsgericht Passau hatte ihn damals wegen einer Gewässerverunreinigung verurteilt. Er sollte eine Geldstrafe von 150 Tagessätzen zahlen, wobei jeder Tagessatz 20 Euro kostete.
Die Bundespolizisten eröffneten dem Mann den Haftbefehl direkt vor Ort. Um nicht ins Gefängnis zu müssen, zahlte der Rumäne die ausstehende Geldstrafe inklusive der Kosten. Insgesamt belief sich die Summe auf 3598,25 Euro. Da das Geld nun floss, konnte er die drohende Haftstrafe abwenden. Nachdem die Zahlung geklärt war, durfte der Mann seine Reise fortsetzen.
Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.
Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin – zur Originalmeldung