Bodenuntersuchungen in Rees ab Oktober
Ab Oktober 2026 sind Experten des Geologischen Dienstes Nordrhein-Westfalen (GD NRW) im Kreis Kleve (Nordwesten von Nordrhein-Westfalen) im Einsatz. In Rees werden sie den Boden und den Untergrund genau untersuchen. Diese Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum Ende des Jahres 2027.
Für die Bestandsaufnahme müssen die Fachleute kleine Bohrungen mit Handgeräten vornehmen. An einigen Stellen werden sie auch kleine Gruben ausheben, um Bodenproben zu entnehmen. Die Mitarbeiter des Dienstes sollen dabei auf die landwirtschaftliche Nutzung der Grundstücke Rücksicht nehmen. Der Geologische Dienst bittet die Eigentümer und Anwohner, die Leute vor Ort bei ihrer Arbeit zu unterstützen.
Die Ergebnisse der Untersuchung fließen später in amtliche Karten ein. Diese Daten sind für viele Bereiche wichtig. So helfen sie zum Beispiel Landwirten und Förstern bei der Wahl der richtigen Holzarten oder beim Erosionsschutz. Auch im Bauwesen, beim Naturschutz oder in der Wasserwirtschaft werden die Karten als Grundlage genutzt. Zudem dienen die Erkenntnisse der Forschung und dem Unterricht in Naturkunde.
Wer genau wissen möchte, welche Flächen betroffen sind, kann die entsprechende Karte online unter www.kreis-kleve.de/bekanntmachungen einsehen.