Rastatt: Drogen und Waffen in Wohnungen gefunden
Die Polizei in Rastatt (Baden-Württemberg) hatte ein Brüderpaar schon länger im Visier. Die Beamten vom Kriminalkommissariat vermuteten, dass die beiden illegal mit Drogen handeln. Deshalb beantragte die Staatsanwaltschaft Baden-Baden Durchsuchungsbeschlüsse für zwei Wohnungen in der Stadt.
Am Freitagmorgen, den 28. August 2026, schlugen die Polizisten dann zu. Unterstützt wurde das Team aus Rastatt von weiteren Kräften des Polizeipräsidiums. In der Wohnung eines 30-jährigen Mannes mit türkischer Staatsangehörigkeit machten die Beamten eine Ausbeute: Sie fanden etwa 50 Gramm Kokain und über 100 Gramm einer braunen Substanz. Außerdem entdeckten sie zwei Schreckschusswaffen inklusive Munition.
Nach dem Fund ging es für den Mann schnell weiter. Er wurde noch am selben Freitag einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht in Baden-Baden vorgeführt. Der Richter erließ einen Haftbefehl wegen bewaffneten Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Der 30-Jährige wurde daraufhin direkt in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Auch der Bruder des Mannes steht im Fokus der Ermittlungen. Er hält sich momentan jedoch im Ausland auf.
Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.