Rallyewagen löst Großbrand im Landkreis Birkenfeld aus
Ein Rallyefahrzeug verursachte am 30. Juli 2026 einen schweren Brand im Landkreis Birkenfeld (Rheinland-Pfalz). Das Auto fuhr zu diesem Zeitpunkt ohne Genehmigung auf einem Feldwirtschaftsweg der Gemeinde Reichenbach. Dort kam es zu einem technischen Defekt, der das Feuer auslöste.
Die Flammen griffen schnell auf den Wald und die umliegende Vegetation über. Insgesamt brannten etwa 10 Hektar Land. Die Feuerwehr und verschiedene Hilfsorganisationen schickten insgesamt 220 Leute in den Einsatz. Besonders schwierig war die Arbeit für die Retter, weil der Wind stark drehte und die Richtung des Feuers immer wieder änderte.
Da das Feuer so groß wurde, lösten die Verantwortlichen gegen 15 Uhr die Alarmstufe 4 aus. Damit übernahm Landrat Miroslaw Kowalski die offizielle Leitung des Einsatzes. Dank des großen Aufgebots konnten die wichtigsten Brandabschnitte schließlich unter Kontrolle gebracht werden.
Im betroffenen Gebiet verlaufen zwei große Stromleitungen. Eine dieser Leitungen musste kurzzeitig abgeschaltet werden, damit die Arbeiten sicher ablaufen konnten. Die Bewohner der Region bemerkten davon jedoch nichts, da die Stromversorgung stabil blieb. Auch die Ortsgemeinden Reichenbach und Kronweiler sowie das Abfallwirtschaftszentrum Reibertsbach waren nicht gefährdet. Verletzte gab es nicht.
Die Polizei ermittelt nun, wie es genau zu dem Defekt kam und warum das Fahrzeug auf dem Weg unterwegs war. Ob und inwieweit sich der Fahrer strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.