Landkreis Birkenfeld verbietet Wasserentnahme aus Bächen und Teichen
Im Nationalparklandkreis Birkenfeld (Rheinland-Pfalz) ist es ab Donnerstag, dem 30. Juli, verboten, Wasser aus Bächen, Gräben, Flüssen, Teichen und Seen zu entnehmen. Die Kreisverwaltung hat dies per offizieller Allgemeinverfügung festgelegt.
Die Lage in der Region ist kritisch. Seit Wochen hat es kaum geregnet, und die Trockenheit hält an. Das hat dazu geführt, dass die Pegelstände in den Gewässern stark gesunken sind. Laut dem zuständigen Dezernenten Roland Praetorius sind einige kleinere Gewässer im Landkreis bereits komplett ausgetrocknet. Da sich die Wetterlage nicht bessert, will die Behörde nun verhindern, dass der Naturhaushalt noch stärker geschädigt wird.
Schon vor zweieinhalb Wochen hatte die Verwaltung die Menschen gewarnt und darum gebeten, sparsam mit dem Wasser umzugehen. Da dieser Appell jedoch nicht ausreichte, wurde nun der Schritt zum offiziellen Verbot gemacht.
Es gibt jedoch ein paar Ausnahmen: Wenn es brennt, dürfen die Retter der Feuerwehr weiterhin Wasser schöpfen. Auch das Tränken von Vieh direkt am Gewässer bleibt erlaubt. Ebenso gelten bestehende Erlaubnisse, förmliche Bewilligungen oder alte Rechte weiterhin.
Die vollständige Begründung und die Details der Verfügung kann man auf der Homepage des Landkreises Birkenfeld nachlesen.