Rainer Holzner wird neuer Einsatzleiter für Katastrophenschutz
Landrat Michael Koller hat Rainer Holzner aus Piding (Landkreis Berchtesgadener Land, Bayern) offiziell zum Örtlichen Einsatzleiter für den Katastrophenschutz ernannt. Die Ernennung gilt ab dem 1. August 2026. Im Landratsamt wurde die entsprechende Urkunde bereits übergeben.
Der 53-jährige Holzner ist ein erfahrener Mann im Rettungswesen. Er ist seit 1986 bei der Freiwilligen Feuerwehr Piding dabei und trägt dort den Dienstgrad des Oberbrandmeisters. Zwischen 2006 und 2018 war er dort sogar der erste Kommandant und Vorstand. In den letzten Jahren stieg er weiter auf: Erst war er Kreisbrandmeister, seit Juli 2025 ist er Kreisbrandinspektor für den Bereich Mitte im Landkreis.
In seiner neuen Rolle als Örtlicher Einsatzleiter ist Holzner quasi der verlängerte Arm der Behörden direkt am Schadensort. Wenn es im Landkreis brennt oder eine andere Katastrophe eintritt, leitet er die Maßnahmen vor Ort. Er organisiert die verschiedenen Rettungskräfte und koordiniert die Zusammenarbeit der Organisationen. Damit hat er auch das Recht, den beteiligten Einheiten direkte Anweisungen zu geben.
Mit Holzner gibt es im Landkreis nun insgesamt sieben solcher Einsatzleiter. Diese kommen aus verschiedenen Sicherheitsbereichen und arbeiten eng mit der Führungsgruppe Katastrophenschutz zusammen. Holzner hat alle nötigen Lehrgänge für diesen Posten bereits erfolgreich absolviert.
Der neue Einsatzleiter betonte, dass ein schnelles und abgestimmtes Handeln im Ernstfall wichtig sei, um die Menschen in der Region bestmöglich zu schützen. Landrat Koller sieht in ihm eine erfahrene Führungskraft, die den Katastrophenschutz im Landkreis weiter stärkt.
Quelle: Landkreis Berchtesgadener Land – zur Originalmeldung