Rahden erleben: Tipps für eine Radtour
Lia macht eine Ausbildung bei der DümmerWeserLand Touristik und hat sich an eine Herausforderung gewagt. Obwohl sie normalerweise selten Fahrrad fährt, hat sie die Route „Rahden erleben“ (Landkreis Diepholz, Niedersachsen) ausprobiert. Die Tour war für sie die bisher längste und anstrengendste Fahrt, aber sie war am Ende sehr zufrieden.
Gestartet ist sie am NRW-Nordpunkt, dem nördlichsten Punkt von Nordrhein-Westfalen. Der Anfang der Tour verlief entspannt über flache Wege durch die Landschaft. Unterwegs kam sie an der Bockwindmühle in Wehe vorbei, die Lia an ein Hexenhaus erinnert. Danach führte die Strecke in Richtung des Weißen Moors und zum Großen Stein von Tonnenheide.
Ein besonderes Highlight war für sie die Burgruine Rahden. Die Überreste der Wasserburg sind über 600 Jahre alt und liegen in einem Park. Direkt daneben befindet sich der Museumshof Rahden. Das ist ein Bauerngehöft aus dem 19. Jahrhundert, bei dem alle Gebäude früher tatsächlich in Rahden standen und dort später wieder aufgebaut wurden.
Auf dem Rückweg zum Startpunkt führte die Route durch das Naturschutzgebiet Schnakenpohl. Dort gibt es den Heideweiher und viele schattige Plätze, die besonders in der Nachmittagssonne angenehm waren. Auch wenn die letzten Kilometer hart waren und Lia danach Muskelkater hatte, zieht sie ein positives Fazit.
Sie empfiehlt die Tour besonders für Leute, die entspannt radeln wollen und Lust auf interessante Stopps am Wegesrand haben.