Radebeul: Jägerhofstraße wegen Stützwand-Bau gesperrt
In Radebeul (Landkreis Meißen, Sachsen) wird es bald eng für die Autofahrer. Ab dem 14. September 2026 wird die Jägerhofstraße gesperrt. Grund ist eine Stützwand zwischen den Hausnummern 14 und 20, die in einem schlechten Zustand ist. Die Betonwand ist nicht mehr stabil genug, weshalb sie jetzt saniert und verstärkt werden muss.
Die Arbeiten sind aufwendig. Die Firma Bauhauf GmbH aus Coswig wird die Wand nicht nur reparieren, sondern sie auch mit einer neuen Stahlbetonkappe und einem Schutzgeländer ausstatten. Da die Ingenieure viel Platz für ihre Maschinen brauchen, kann die Straße nicht offen bleiben. Die Jägerhofstraße wird daher im Bereich zwischen der Hausnummer 43 und der Dr.-Rudolf-Friedrich-Straße komplett dichtgemacht. Ein Durchgangsverkehr ist dort nicht mehr möglich.
Wer in der Straße wohnt, kommt trotzdem an sein Haus. Anlieger können ihre Grundstücke weiterhin von Radebeul oder Lindenau aus mit dem Auto erreichen. Direkt an der Baustelle, also zwischen Hausnummer 14 und 20, ist die Durchfahrt komplett verboten. Nur Fußgänger und Radfahrer dürfen dort passieren, allerdings nur zu Fuß und auf der Seite, die von der Wand wegführt.
Nachdem die Wand fertig ist, werden auch die Straße und der Gehweg erneuert. Der Asphalt wird frisch verlegt und der Gehweg bekommt neue Betonsteinpflaster. Die Stadt rechnet damit, dass die Arbeiten bis Juni 2027 dauern. Wie lange es genau dauert, hängt davon ab, wie hart der Winter wird.
Insgesamt kostet die Sanierung der Stützwand etwa 465.000 Euro.
Quelle: Radebeul – zur Originalmeldung