Raddestorf: Altholz-Feuer brennt auf Pferdekoppel über
Am Mittwochmittag, den 26. August 2026, gab es im Gartenweg in Raddestorf (Landkreis Nienburg/Weser, Niedersachsen) einen Einsatz für die Feuerwehr und die Polizei. Ein Anwohner hatte Altholz in einer Gitterbox verbrannt. Er ließ das Feuer dann jedoch unbeaufsichtigt.
Vermutlich durch starken Funkenflug fingen die Flammen direkt daneben eine Pferdekoppel an. Einige Anwohner versuchten zwar, das Feuer selbst zu löschen, doch die Flammen breiteten sich zu schnell aus. Am Ende brannte eine Grünfläche von rund 2.000 Quadratmetern ab.
Glücklicherweise waren zum Zeitpunkt des Brandes keine Pferde auf der Koppel. Es wurde auch niemand verletzt. Die Ortsfeuerwehren aus Glissen und Harrienstedt waren im Einsatz. Sie konnten verhindern, dass das Feuer auf weitere Flächen übergriff.
Die Polizei nutzt den Vorfall für eine Warnung. Trockene Wiesen und unberechenbarer Wind können kleine Feuer schnell in große Brände verwandeln. Deshalb sollten offene Feuer niemals unbeaufsichtigt bleiben und ausreichend Abstand zu Hecken, Gebäuden oder Feldern eingehalten werden. Bei starkem Wind sollte man komplett auf das Entzünden von Feuern verzichten. Zudem sollten immer Löschmittel wie Gießkannen oder ein Gartenschlauch bereitstehen.
Ob und inwieweit sich der Anwohner strafbar gemacht hat, klärt nun die Polizei. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Polizeiinspektion Nienburg / Schaumburg – zur Originalmeldung