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Polnische Denkmalpfleger zu Besuch in Dresden

Foto: Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, Sven Pank)

Experten aus der polnischen Woiwodschaft Lebus trafen sich mit sächsischen Kollegen, um über die Rettung alter Gebäude zu sprechen.

In der vergangenen Woche waren Denkmalpfleger aus der polnischen Woiwodschaft Lebus zu Gast in Dresden (Sachsen). Sie besuchten das Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, um sich mit den dortigen Fachleuten auszutauschen. Im Vordergrund standen aktuelle Fragen zur Restaurierung und die Frage, wie man alte Gebäude am besten erhält.

Den Vormittag verbrachten die Gäste im Landesamt. Dort erfuhren sie, wie die sächsische Denkmalpflege arbeitet und welche Aufgaben die Beamten im Alltag haben. Danach ging es in die Dresdner Altstadt. Bei einem Rundgang zum Residenzschloss und zur Frauenkirche diskutierten die Experten darüber, wie man kriegszerstörte Gebäude wieder aufbaut und gleichzeitig die alte Bausubstanz schützt.

Die Gruppe besuchte außerdem das Militärhistorische Museum der Bundeswehr. Besonders der moderne Erweiterungsbau von Daniel Libeskind stand hier im Fokus. Zum Abschluss führte der Weg in die Gartenstadt Hellerau. Dort besichtigten die Fachleute das Festspielhaus und sprachen über die architektonischen Herausforderungen, die ein solches Kulturdenkmal mit sich bringt.

Dieser Besuch ist kein Zufall, sondern Teil einer langen Zusammenarbeit zwischen Sachsen und der Woiwodschaft Lebus. Ein wichtiges gemeinsames Projekt ist dabei der Muskauer Park, der zum UNESCO-Welterbe gehört. Zudem arbeiten beide Seiten in einer Expertenkommission für Schlösser und Herrenhäuser im Grenzgebiet zusammen. Die Fachleute wollen diesen Austausch auch in Zukunft fortsetzen, um das europäische Kulturerbe gemeinsam zu bewahren.

Quelle: Medienservice Sachsen – zur Originalmeldung

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