Polizeiinspektion Leer/Emden verabschiedet ihren Leiter
In der Polizeiinspektion Leer/Emden (Niedersachsen) gab es eine feierliche Verabschiedung. Der Leiter der Inspektion, Thomas Memering, beendet seine Karriere bei der Polizei Niedersachsen. Seit dem 1. September 2026 ist er offiziell im Ruhestand.
Der 61-Jährige blickt auf eine lange Zeit im Dienst zurück. Alles begann im Oktober 1982 an der Landespolizeischule in Niedersachsen. Dort machte er seine Ausbildung zum Polizeihauptwachtmeister. Später zog es ihn aufs Wasser. Rund 25 Jahre lang arbeitete er bei der Wasserschutzpolizei in Städten wie Emden, Oldenburg, Wilhelmshaven und Hannover. Auch in Papenburg war er sechs Jahre lang Chef des dortigen Polizeikommissariats.
In den letzten Jahren war er fest in der Region Leer und Emden verwurzelt. Seit Oktober 2017 leitete er den Zentralen Kriminaldienst. Im August 2021 übernahm er dann die gesamte Leitung der Inspektion. In dieser Rolle war er für über 350 Mitarbeiter verantwortlich und sorgte für die Sicherheit von rund 225.000 Menschen im Landkreis Leer und in der Stadt Emden.
Bei seiner Abschiedsrede zeigte sich Memering dankbar. Er sprach vor allem über seine Kollegen und betonte, wie anspruchsvoll die tägliche Arbeit für die Bürger sei. Er habe großen Respekt davor, was die Beamten körperlich und psychisch jeden Tag wegstecken müssen.
Auch Friedo de Vries, der Präsident der Polizeidirektion Osnabrück, würdigte die Leistung des scheidenden Chefs. Er bezeichnete Memering als ein geschätztes Urgestein der Führungsmannschaft, das die Herausforderungen der letzten Jahre souverän gemeistert habe.
Damit ist der Posten des Inspektionsleiters nun vakant. Die Dienstgeschäfte übernimmt vorerst kommissarisch Polizeioberrätin Frida Sander. Weitere Angaben zur dauerhaften Nachfolge liegen bislang nicht vor.