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Landkreis Leer bringt Wanderausstellung gegen Rechtsextremismus an Schulen

Die Polizei und der Landkreis Leer wollen Jugendliche aufklären. In den kommenden Wochen besucht eine Wanderausstellung verschiedene Schulen in der Region.

Was ist eigentlich Rechtsextremismus und wie entsteht er? Mit diesen Fragen will die Polizeiinspektion Leer/Emden (Niedersachsen) gemeinsam mit dem Landkreis Leer die Schüler an weiterführenden Schulen ansprechen. In den nächsten Wochen zieht die Wanderausstellung mit dem Titel "RECHTSaußen - MITTENdrin" durch die Region.

Die Ausstellung kommt aus dem Beratungsnetzwerks Hessen. Sie zeigt auf, welche Vorurteile und diskriminierenden Einstellungen es in unserer Gesellschaft gibt. Im Mittelpunkt stehen dabei Themen wie Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus. Die Jugendlichen sollen lernen, die verschiedenen Formen von Rechtsextremismus zu erkennen.

Die Inhalte sind in verschiedene Themenbereiche unterteilt. Die Schüler setzen sich unter anderem mit rechtsextremen Jugendcliquen und Musik auseinander. Ein wichtiger Teil der Ausstellung erklärt zudem, wie Rechtsextreme das Internet nutzen und woran man Manipulationen im Netz erkennen kann.

Die Polizei und der Landkreis verfolgen damit ein klares Ziel: Die Jugendlichen sollen sensibilisiert werden. Sie sollen menschenfeindliche Einstellungen früher bemerken und ihre eigene demokratische Haltung stärken. Die Ausstellung soll die Schüler dazu ermutigen, Dinge kritisch zu hinterfragen und offen miteinander darüber zu sprechen.

Insgesamt soll das Projekt dazu beitragen, Rechtsextremismus und Rassismus frühzeitig zu erkennen und ihnen entgegenzutreten. Weitere Details zum genauen Zeitplan der Schulbesuche liegen bislang nicht vor.

Quelle: Polizeiinspektion Leer/Emden – zur Originalmeldung

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