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Polizeigewerkschaft fordert besseren Schutz für Umspannwerke

Nach Sabotageakten an Stromanlagen in Jänschwalde und Bergheim warnt die DPolG vor Sicherheitslücken. Die Gewerkschaft fordert mehr Geld für moderne Technik.

In Jänschwalde und Bergheim kam es zu Sabotageakten an Umspannwerken. Diese Angriffe haben die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) aus Berlin aufgeschreckt. Die Gewerkschaft sieht darin ein Warnsignal. Während früher vor allem Hacker im Netz angriffen, werden nun immer öfter echte Anlagen und Leitungen physisch beschädigt.

Der Bundesvorsitzende der DPolG, Heiko Teggatz, sagt deutlich, dass die Technik für einen besseren Schutz längst da sei. Es gäbe moderne Sensoren für Hochspannungsleitungen und digitale Überwachungssysteme, die im Ausland schon funktionieren. In Deutschland fehle es jedoch an den nötigen Investitionen, um diese Technik flächendeckend einzusetzen.

Die Gewerkschaft stellt klar, dass die Sicherheit nicht allein an der Polizei hängen darf. Zuerst seien die Betreiber der Anlagen selbst verantwortlich. Die Polizei komme erst dann ins Spiel, wenn die Firmen den Schutz nicht mehr alleine schaffen. Deshalb müssten nun der Bund, die Länder und die Betreiber gemeinsam in die Sicherheit investieren.

Sascha Gerhardt, der Landesvorsitzender der DPolG in Nordrhein-Westfalen, betont, dass Angriffe auf die Energieversorgung die Grundlagen unseres Zusammenlebens bedrohen. Die DPolG bedankt sich zudem bei den Polizisten und den Mitarbeitern der Energieversorger, die nach den Vorfällen für die Aufklärung und die Stromversorgung gearbeitet haben.

Ob und wer die Sabotageakte in Jänschwalde und Bergheim genau verübt hat, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei sucht weiterhin nach den Verantwortlichen.

Quelle: Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) – zur Originalmeldung

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