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Polizei Recklinghausen bietet Sicherheitstraining für Pedelec-Fahrer an

Viele Senioren nutzen Elektrofahrräder, um mobil zu bleiben. Damit das sicher klappt, hilft die Polizei bei speziellen Übungen im Straßenverkehr.

Elektrofahrräder, sogenannte Pedelecs, sind besonders bei älteren Menschen beliebt. Sie helfen dabei, auch im hohen Alter unabhängig zu bleiben. Doch die höheren Geschwindigkeiten bringen neue Gefahren mit sich. Wer schneller fährt, braucht einen längeren Bremsweg und muss im Verkehr anders reagieren als auf einem normalen Fahrrad.

Deshalb hat das Polizeipräsidium Recklinghausen (Nordrhein-Westfalen) gemeinsam mit der Volkshochschule Datteln ein Training organisiert. Die Beamten vom Kommissariat für Verkehrsunfallprävention und Opferschutz wollten den Senioren mehr Sicherheit geben. Zuerst gab es eine theoretische Einführung. Die Teilnehmer lernten, wie sie ihr Rad richtig einstellen.

Danach ging es auf den Übungsparcours. Unter Anleitung der Polizisten trainierten die Teilnehmer das Anfahren und das Fahren durch enge Kurven. Auch Ausweichmanöver und harte Gefahrenbremsungen wurden geübt, damit die Fahrer in brenzligen Situationen im Alltag richtig reagieren können.

Da das Training gut funktioniert hat, plant die Polizei nun weitere Termine in anderen Städten. In Zusammenarbeit mit den örtlichen Volkshochschulen gibt es Angebote in Herten, Dorsten und Marl. Die Teilnahme ist kostenlos. Wer mitmachen möchte, muss sich bei der jeweiligen VHS anmelden und ein funktionierendes Pedelec sowie einen Helm mitbringen.

Die nächsten Termine finden wie folgt statt: In Herten am 26. August 2026 von 15 bis 18 Uhr, in Dorsten am 30. September 2026 ebenfalls von 15 bis 18 Uhr und in Marl am 7. Januar 2026 wieder zwischen 15 und 18 Uhr.

Quelle: Polizeipräsidium Recklinghausen – zur Originalmeldung

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