Polizei lehrt Kindern in Düren sicheres Radfahren
In der zentralen Unterbringungseinrichtung in Gürzenich (Kreis Düren, Nordrhein-Westfalen) fehlten vielen Kindern die Grundlagen für den Straßenverkehr. Das bemerkte eine zuständige Polizistin bei ihren Besuchen vor Ort. Um die kleinen Radfahrer zu schützen, startete sie gemeinsam mit der Unfallprävention das Projekt „Fahrradtraining Basic“.
Zuerst ging es um die Basics. Die Polizistinnen zeigten den Kindern im Grundschulalter, warum ein passender Helm wichtig ist und wie man ihn richtig einstellt. Danach ging es in die Praxis: Die Kinder lernten, wie man sicher abbiegt, Handzeichen gibt und den Schulterblick nutzt. Auch das Umfahren von Hindernissen und das richtige Verhalten im Kreisverkehr wurden auf den Fahrrädern geübt.
Damit alle die Anweisungen verstanden, halfen Lehrkräfte der Einrichtung und Dolmetscher einer Betreuungsfirma dabei, sprachliche Hürden zu überwinden. Die Lehrer hatten die Kinder bereits im Vorfeld mit den wichtigsten Verkehrszeichen vertraut gemacht. Zudem wurde dafür gesorgt, dass genügend sichere Fahrräder und Helme für alle vorhanden waren.
Später wurden dann auch die Eltern mit einbezogen. Viele nahmen das Angebot an und radelten gemeinsam mit ihren Kindern auf dem Gelände der Einrichtung, um die gelernten Regeln in einer geschützten Umgebung zu festigen.
Die Polizei sieht das Projekt als Erfolg, da die Kinder mit viel Energie dabei waren. Neben der Sicherheit im Verkehr geht es bei der Initiative auch darum, Integration und gegenseitigen Respekt im Alltag zu fördern.
Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.