Polizei jagt Raser in der Speedweek
Wer in der Woche vom 3. bis zum 9. August zu schnell unterwegs ist, muss mit einer Strafe rechnen. Die Polizeidirektion Osnabrück (Niedersachsen) nimmt an der sogenannten „Speedweek“ teil. Dabei geht es vor allem darum, Raser und Drängler aus dem Verkehr zu ziehen. Die Beamten kontrollieren im gesamten Bereich, also vom Teutoburger Wald bis ganz nach vorne zu den Ostfriesischen Inseln.
Die Polizei begründet den Einsatz mit der Sicherheit auf den Straßen. Je schneller ein Auto fährt, desto schwerer sind die Verletzungen bei einem Crash. Die Sprecherin der Polizei, Laura-Christin Brinkmann, macht deutlich, dass solches Verhalten rücksichtslos und gefährlich für alle anderen Verkehrsteilnehmer sei.
Ein Blick auf die Zahlen aus dem letzten Jahr zeigt, dass die Unfallzahlen insgesamt stabil geblieben sind. Es gab 31.146 Unfälle. Ein positiver Trend zeigt sich jedoch bei den schwersten Fällen: Die Zahl der tödlichen Unfälle ist gesunken. Im vergangenen Jahr gab es 65 solche Unfälle, bei denen insgesamt 70 Menschen starben.
Die Aktion ist Teil eines größeren europäischen Netzwerks namens Roadpol. Hier arbeiten verschiedene Verkehrspolizeien zusammen, um die häufigsten Unfallursachen zu bekämpfen. Ziel ist es, die Fahrer wieder mehr auf die Gefahren aufmerksam zu machen und so die Sicherheit für alle zu erhöhen.
Weitere Angaben zu konkreten Kontrollpunkten liegen bislang nicht vor.