Großbrand in Osnabrück zerstört Acker und Wald
Am Donnerstagnachmittag gegen 14.50 Uhr fing an der Hunteburger Straße (K420) in Osnabrück (Niedersachsen) ein Feld Feuer. Auslöser waren wohl Mäharbeiten auf dem Acker. Weil das Wetter trocken war, breitete sich das Feuer extrem schnell aus. Es sprang auf ein gegenüberliegendes Feld und griff schließlich auch auf den Wald über.
Insgesamt brannten etwa 17 Hektar Ackerland und vier Hektar Wald ab. Die Flammen erreichten sogar ein Wohnhaus. Dort wurden das Vordach und Teile der Fassade beschädigt. Der Sachschaden liegt laut ersten Schätzungen bei mindestens 50.000 Euro. Menschen wurden bei dem Brand nicht verletzt.
Um das Feuer zu stoppen, waren rund 180 Einsatzkräfte von vielen Freiwilligen Feuerwehren im Einsatz. Zwölf Landwirte halfen mit ihren Maschinen: Sie pflügten tiefe Gräben in die Erde, damit das Feuer nicht weiterwandern konnte. Während der Löscharbeiten musste die Hunteburger Straße bzw. Herringhauser Straße (K420) komplett gesperrt werden. Die Stadt warnte die Bewohner zudem über eine KatWarn-Meldung.
Auch nach dem Haupteinsatz blieb die Gefahr groß, da im Wald immer wieder Glutnester auftauchten. Deshalb hielten die Feuerwehrbereitschaft Süd und das THW von 21 Uhr bis 4 Uhr Wache und leuchteten das Gelände aus. Von 4 Uhr bis 9 Uhr übernahm die Feuerwehrbereitschaft Nord die Arbeit. Auch danach blieb die Freiwillige Feuerwehr Herringhausen vor Ort, um die letzten heißen Stellen zu kontrollieren und zu löschen.
Die Ermittlungen zur genauen Brandursache dauern an.