Pfaffenhofen sucht neue Helfer für das Ehrenamt
In Pfaffenhofen (Landkreis Pfaffenhofen, Bayern) läuft vieles nur deshalb, weil Menschen in ihrer Freizeit mithelfen. Ob bei der Feuerwehr, im Sportverein oder in der Jugendarbeit – ohne diese Freiwilligen würde das gesellschaftliche Leben in der Stadt kaum funktionieren. Laut einer aktuellen Umfrage engagieren sich in Bayern etwa 40 Prozent der über 14-Jährigen ehrenamtlich.
Die Stadt möchte diese Arbeit nun sichtbarer machen und stellt in ihrem Magazin die „Gesichter des Ehrenamts“ vor. Dabei geht es darum, die persönlichen Geschichten hinter dem Engagement zu erzählen und anderen Mut zu machen, es ebenfalls zu versuchen.
Ein Beispiel sind Fabian König und Benedikt Dobmeier. Die beiden Freunde fahren beim „Rufbus der Linie Nacht“. Etwa einmal im Monat übernehmen sie eine Schicht und bringen Jugendliche zwischen 14 und 26 Jahren von 19 Uhr abends bis 3 Uhr morgens sicher zu ihren Zielen und wieder zurück nach Hause. Für die beiden ist es eine gute Möglichkeit, der Stadt etwas zurückzugeben und gleichzeitig neue Leute kennenzulernen.
Auch Ludwig Friedl setzt sich seit Jahrzehnten für die Gemeinschaft ein. Er ist beim MTV 1862 Pfaffenhofen aktiv. Über 20 Jahre lang leitete er einen Lauftreff und nimmt seit mehr als 40 Jahren das Deutsche Sportabzeichen ab. Für ihn steht im Vordergrund, dass andere durch seine Begeisterung Freude an der Bewegung finden und ein besseres Lebensgefühl bekommen.
Wer selbst mithelfen möchte, kann auf der Vereinsseite der Stadtverwaltung unter pfaffenhofen.de/vereine-und-verbaende-a-z/ nachsehen. Dort gibt es eine Übersicht aller örtlichen Vereine und Organisationen. Interessierte können die Gruppen dort direkt kontaktieren, zum Beispiel per E-Mail oder Telefon, um erst einmal unverbindlich reinzuschnuppern.
Die Stadt sucht zudem weitere Vorschläge für Menschen, die sich besonders für das Gemeinwohl einsetzen und in den kommenden Ausgaben des Magazins vorgestellt werden sollen.