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Pfaffenhofen an der Roth: Landratsamt warnt vor Wassermangel

Copyright und Urheber siehe Pfaffenhofen an der Roth

Wegen anhaltender Trockenheit sinken die Pegel in den Gewässern. Das Landratsamt Neu-Ulm bittet die Menschen nun, extrem sparsam mit dem Wasser umzugehen.

In der Region um Pfaffenhofen an der Roth (Landkreis Neu-Ulm, Bayern) ist es zu trocken. Das hat Folgen für die Natur: In der Donau, der Roth und der Leibi ist der Wasserstand so niedrig, dass die Wasserqualität bereits leidet. Pflanzen und Tiere in diesen Gewässern haben es deshalb gerade sehr schwer.

Das Landratsamt Neu-Ulm warnt nun davor, dass zu viele Wasserentnahmen die Lage verschlimmern. Wer Wasser aus Flüssen, Bächen, Gräben, Seen oder Teichen pumpt, belastet die Umwelt zusätzlich. Die Behörde bittet deshalb alle Bürger, Wasser aus diesen Quellen nur zu nehmen, wenn es wirklich absolut notwendig ist.

Wer Wasser entnehmen will, muss eigentlich eine Genehmigung vom Landratsamt haben. Es gibt zwar Ausnahmen für den sogenannten Gemeingebrauch oder Anliegergebrauch, aber auch hier gibt es strenge Regeln. Wer einfach nur mit einer Gießkanne Wasser holt, darf das meistens tun. Wer aber Pumpen oder Leitungen nutzt, darf dies nur in geringen Mengen, etwa für das Vieh oder den häuslichen Bedarf in der Landwirtschaft. Eine Bewässerung von Feldern außerhalb des Hofes ist so nicht erlaubt.

Besonders wichtig: Wenn das Wasser extrem niedrig steht, muss die Entnahme komplett eingestellt werden. Auch illegale Aufstauungen in den Gewässern müssen sofort entfernt werden. Wer sich nicht an die Wasserregeln hält, muss mit Bußgeldern rechnen.

Auch bei Gartenbrunnen gibt es Einschränkungen. Das Wasser darf zwar für Gemüse, Obst oder Blumen genutzt werden. Aber wer damit den Rasen wässert oder den Pool füllt, handelt gegen die Vorgaben, da das Grundwasser geschont werden muss.

Das Landratsamt gibt zudem praktische Tipps, um Wasser zu sparen: Man soll Regenwasser sammeln, Regentonnen nutzen und den Wasserhahn nicht unnötig laufen lassen.

Die Behörde beobachtet die Wasserstände weiterhin genau. Falls nötig, werden weitere Maßnahmen zum Schutz der Gewässer geprüft.

Quelle: Pfaffenhofen an der Roth – zur Originalmeldung

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