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Paderborn rüstet über tausend Straßenleuchten auf LED um

Umrüstung der Straßenleuchten auf LED Technik Copyright und Urheber siehe Paderborn

Ab dem 27. Juli werden in Paderborn und Schloß Neuhaus viele alte Lampen ausgetauscht. Die Stadt will damit Strom sparen und das Klima schützen.

Ab Montag, dem 27. Juli, wird es in Paderborn (Nordrhein-Westfalen) und Schloß Neuhaus an vielen Stellen heller und sparsamer. Die Stadt tauscht an insgesamt 1.010 Standorten die alten Straßenleuchten gegen moderne LED-Technik aus. Das Straßen- und Brückenbauamt hat das Projekt geplant.

Die Arbeiter werden in den kommenden Wochen im Stadtgebiet unterwegs sein. Insgesamt sollen die Umrüstungen etwa sechs bis acht Wochen dauern. Die Stadt will damit nicht nur die Umwelt schonen, sondern auch Geld sparen. Jährlich sollen so rund 285.000 Kilowattstunden Strom eingespart werden. Das reduziert den CO₂-Ausstoß um etwa 125 Tonnen pro Jahr. Außerdem sinken die Kosten für die Wartung der Lampen.

Insgesamt betreibt die Stadt rund 17.000 Leuchten. Fast die Hälfte, nämlich 46 Prozent, sind bereits auf LED umgestellt. Das Ziel der Stadt ist klar: Bis zum Jahr 2030 sollen alle Straßenlampen in der Stadt auf die neue Technik umgerüstet sein. Bei allen neuen Lampen setzt die Stadt ohnehin schon nur noch auf LED.

Finanziert wird das Vorhaben teilweise durch den Bund. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz unterstützt das Projekt bei der Nationalen Klimaschutzinitiative. Die gesamten Investitionskosten liegen bei rund 225.000 Euro. Davon übernimmt der Bund 25 Prozent der Kosten als Zuschuss.

Quelle: Paderborn – zur Originalmeldung

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