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Großkontrolle in Paderborner Innenstadt mit mehreren Festnahmen

Die Polizei und das Ordnungsamt haben die Innenstadt von Paderborn abgesucht. Dabei flogen Drogen, Messer und illegale E-Zigaretten auf.

Am Donnerstag, den 23. Juli, war in der Paderborner Innenstadt (Nordrhein-Westfalen) viel los. Die Polizei war mit uniformierten Beamten und Zivilstreifen im Einsatz, um die Stadt sicherer zu machen. Sogar ein Rauschgiftspürhund war mit dabei. Unterstützt wurden die Polizisten vom städtischen Ordnungsamt, dem Ausländeramt der Stadt und zum ersten Mal auch vom Kreis-Ausländeramt.

Insgesamt kontrollierten die Beamten 42 Menschen. 17 Leute wurden vom Platz verwiesen, weil sie dort nicht bleiben durften. Zudem gab es 15 Verstöße gegen die Ordnung und fünf Strafanzeigen. Ein 28-jähriger Mann wurde im Bürgerpark kontrolliert. Dabei fanden die Beamten bei ihm ein Einhandmesser.

Auch bei den E-Scootern gab es Probleme. Einige Fahrer waren betrunken oder hatten keine Versicherung für ihr Gefährt. Gegen sie wurden Anzeigen geschrieben. Zwei weitere Anzeigen gab es wegen E-Zigaretten, die nicht erlaubt waren.

Ein 15-jähriger Syrer aus Warburg versuchte, vor einer Kontrolle zu flüchten. Die Beamten konnten ihn jedoch einholen und festnehmen. Bei der Durchsuchung fanden sie Zubehör, um harte Drogen zu konsumieren. Nachdem die Polizei alles erledigt hatte, wurde der Jugendliche an seine Eltern übergeben.

Zivilfahnder beobachteten zudem einen 31-jährigen Afghanen dabei, wie er Cannabis verkaufte. Als die Polizei ihn stoppte, fand sie weiteres Kif und Bargeld in kleinen Beträgen, wie es beim Drogendealer üblich ist. Die Staatsanwaltschaft ordnete daraufhin an, das Handy des Mannes mitzunehmen und seine Wohnung zu durchsuchen.

Dieser Einsatz war Teil eines größeren Plans für das Jahr 2026 unter dem Motto „Wir sind da – mit Sicherheit in der Paderborner Innenstadt“. Die Polizei und das Ordnungsamt wollen so Gewalt, Drogenhandel und Diebstähle bekämpfen. Durch die starke Präsenz sollen kriminelle Strukturen in der Stadt zerschlagen werden.

Die Ermittlungen in den einzelnen Fällen dauern an. Ob und inwieweit sich die Verdächtigen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizei Paderborn – zur Originalmeldung

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