Paderborn prüft Fußwege: Bürger sollen mitlaufen
Wer in Paderborn (Nordrhein-Westfalen) viel zu Fuß unterwegs ist, kann jetzt mitreden. Die Stadt führt einen sogenannten Fußverkehrs-Check durch. Dabei geht es darum, die Innenstadt aus der Sicht der Fußgänger zu betrachten. Wo gibt es Gefahren? Wo ist es für Menschen mit Behinderung oder Kinderwagen zu schwierig? Und wo könnte man die Stadt schöner machen, etwa durch mehr Grün?
Für diesen Zweck gibt es zwei öffentliche Begehungen. Der erste Termin ist am Montag, den 7. September, um 18 Uhr. Die Teilnehmer treffen sich am Vorplatz der Herz-Jesu-Kirche. Der zweite Termin findet am Donnerstag, den 17. September, ebenfalls um 18 Uhr statt. Hier ist der Treffpunkt der Bussteig A1 an der Zentralen Omnibushaltestelle (ZOH) Westerntor.
Die Rundgänge dauern jeweils etwa zwei Stunden. Die Wege führen durch verschiedene Teile der Stadt, unter anderem über die Westernmauer, durch den historischen Stadtkern und bis zum Heierswall. Es wird gemeinsam geschaut, ob man sicher über die Straße kommt oder ob es oft Streit zwischen Fußgängern und Autos gibt.
Mitmachen können alle, auch wenn man beim ersten Workshop der Stadt nicht dabei war. Die Erfahrungen aus diesen Spaziergängen fließen dann in einen großen Maßnahmenworkshop am Donnerstag, den 8. Oktober, ein. Dort sollen konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Wege in Paderborn besprochen werden.
Wer mitlaufen möchte, soll sich bitte vorher per E-Mail an [email protected] anmelden. Mehr Infos gibt es auf der Internetseite der Stadt unter https://www.paderborn.de/wohnen-soziales/mobilitaet/fussverkehrs-check.php
Quelle: Paderborn – zur Originalmeldung