Kreis Paderborn: Geld für ehrenamtliche Integrationsarbeit
Im Kreis Paderborn (Nordrhein-Westfalen) gibt es viele Menschen, die ihre Freizeit opfern, um Geflüchteten und Zuwanderern den Start in der Region zu erleichtern. Damit diese wichtige Arbeit auch 2027 weiterlaufen kann, gibt es finanzielle Hilfe vom Land Nordrhein-Westfalen. Insgesamt stehen den Städten und Gemeinden im Kreis voraussichtlich rund 58.000 Euro zur Verfügung.
Das Geld ist für Projekte gedacht, die Menschen zusammenbringen und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben fördern. Ein wichtiges Ziel ist es dabei, Schutzfaktoren gegen Radikalisierung zu stärken. Konkret sollen die Mittel helfen, dass neu zugewanderte Menschen schneller Orientierung finden und Kontakte knüpfen können.
Die Verteilung des Geldes läuft über das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Paderborn. Bernhard Lünz, der Leiter des Zentrums, betont, dass die Freiwilligen ein unverzichtbarer Teil der Integration seien, da sie ganz praktisch im Alltag helfen.
Interessierte können ihre Anträge für das Jahr 2027 in einem bestimmten Zeitfenster einreichen: Die Frist beginnt am Dienstag, den 1. September, und endet am Donnerstag, den 15. Oktober 2026. Beantragen kann das Geld unter anderem Städte, Gemeinden, Kirchengemeinden, Moscheevereine, Sport- und Kulturvereine sowie Sozialverbände und Flüchtlingsinitiativen.
Die Anträge können online gestellt werden. Wer Fragen hat oder eine Beratung braucht, kann sich an das Kommunale Integrationszentrum wenden. Erreichbar ist die zuständige Mitarbeiterin, Frau von Hagen, telefonisch unter 05251 308-4634 oder über die Webseite www.kreis-paderborn.de/foerderung-ehrenamt.